Forschungsbericht aus Baden-Württemberg

Sozialraumorientierte Schulsozialarbeit

In einem Forschungsprojekt wurden Erfahrungen und Wirkungsweisen sozialräumlicher Schulsozialarbeit an Sekundarschulen in Baden-Württemberg untersucht. Insbesondere wurden das sozialräumliche Verständnis sowie die sozialräumlichen Praxen in Bezug auf die unterschiedlichen sozialräumlichen Bezugspunkte, der Einzugsgebiete an den unterschiedlichen Schulformen sowie bezogen auf die Multilokalität von Jugend sind hier von entscheidendem Erkenntnisinteresse.

Den Bericht gibt es in einer Kurzfassung und einer Langfassung.

Ausserdem wurde im Rahmen des Projekts eine Studie zu Trägerstrukturen von Schulsozialarbeit erstellt.

Forschungsbericht aus Sachsen

Schulsozialarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie

Ein Team aus Wissenschaft und Praxis legt einen Bericht mit einer dritten Befragung von Schulsozialarbeitenden in Sachsen vor.

Die Befragung zielte darauf ab, Schulsozialarbeit nach einjähriger Zeit der Pandemie und nach einer langen Periode von Schulschließungen im Winter 2020/21 entlang problemfokussierter Fragen zu beschreiben, die sich aus den vorangegangenen Erhebungen als besonders diskussions- und entwicklungsbedürftig erwiesen hatten.

Studie zu rechtlichen Grundlagen und zur Praxis

Realisierung des Rechts auf Beteiligung in der Schweiz

Das Schweizerisches Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) hat eine Studie zur Umsetzung des Partizipationsrechts des Kindes nach Art. 12 der UN-Kinderrechtskonvention in der Schweiz erstellt. Darin werden Hintergründe und Grundlagen des Rechts auf Partizipation dargestellt. Für ausgewählte Themenbereiche wird dargestellt, wie sich das Recht auf Beteiligung dort verstehen und realisieren lässt und es wird exemplarisch analysiert, wie die Praxis gegenwärtig in diesen Bereichen ausssieht.

Forschungsergebnisse online

Kriminalpräventive Wirkungen von Schulsozialabreit

In dem Beitrag „Schulsozialarbeit – kriminalpräventive Wirkungen und Verbesserungsmöglichkeiten“ (Hermann/Jantzer 2012) werden empirische Befunde zum Einfluss von Schulsozialarbeit auf Gewaltdelinquenz vorgestellt und es wird nach Möglichkeiten der Effizienzsteigerung gefragt.

Grundlage ist eine Panelstudie an den Haupt- und Förderschulen in Heidelberg, wobei allen Schülerinnen und Schülern der Klassen fünf bis neun sowie anderen beteiligten Personengruppen wie Lehrerschaft, Schulleitung, Eltern, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern insgesamt fünfmal in einjährigem Abstand ein Fragebogen vorgelegt wurde.